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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Letzte Aktualisierung: 07. Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") der Domain GmbH, Karl-Liebknecht-Straße 42, 04107 Leipzig (nachfolgend „Auftragnehmerin"), gelten für alle Verträge über Beratungs- und Dienstleistungen zwischen der Auftragnehmerin und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber"), die über die Website domain.com oder auf anderem Wege geschlossen werden.

(2) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende Fassung der AGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Auftraggeber im Sinne dieser AGB ist sowohl ein Verbraucher (§ 13 BGB) als auch ein Unternehmer (§ 14 BGB).

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.

(2) Durch das Absenden des Kontaktformulars oder die Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon gibt der Auftraggeber eine unverbindliche Anfrage ab. Ein Vertrag kommt erst durch die Annahme der Auftragnehmerin in Textform (z.B. durch E-Mail, schriftliche Auftragsbestätigung) oder durch tatsächliche Leistungserbringung zustande.

(3) Vor einer verbindlichen Zusammenarbeit wird stets ein individuelles Angebot erstellt, das Gegenstand und Umfang der Beratung, die Vergütung sowie weitere wesentliche Vertragsbedingungen enthält.

§ 3 Leistungen

(1) Die Auftragnehmerin erbringt Finanzberatung, Vermögensplanung und damit verbundene Dienstleistungen. Art, Umfang und Ziel der Beratung werden zu Beginn der Zusammenarbeit in einem Beratungsvertrag individuell vereinbart.

(2) Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Beachtung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Eine Gewähr für den Eintritt bestimmter wirtschaftlicher Erfolge wird nicht übernommen – insbesondere im Hinblick auf Kapitalanlagen, da diese naturgemäß mit Marktrisiken verbunden sind.

(3) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Erfüllung ihrer Leistungen Dritte (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Produktgeber) hinzuzuziehen. Die Kosten hierfür sind in der Vergütungsvereinbarung berücksichtigt oder werden gesondert ausgewiesen.

§ 4 Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung für die Beratungsleistungen ergibt sich aus dem individuellen Beratungsvertrag. Sie kann als Festhonorar, als stundenbasierte Vergütung oder als prozentuale Jahresgebühr auf das betreute Vermögen vereinbart werden.

(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu begleichen, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

(3) Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, bei Verbrauchern; 9 Prozentpunkte bei Unternehmern) berechnet. Das Recht, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen, bleibt vorbehalten.

(4) Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen ist nur zulässig, wenn diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, der Auftragnehmerin alle für die Beratung relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dies umfasst insbesondere Angaben zur finanziellen Situation, zu bestehenden Verträgen, zu Vermögenswerten und zu persönlichen Zielen.

(2) Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der vom Auftraggeber übermittelten Daten übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung.

(3) Änderungen der wirtschaftlichen oder persönlichen Verhältnisse, die für die Beratung wesentlich sind, hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin unverzüglich mitzuteilen.

§ 6 Haftung

(1) Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Auftragnehmerin haftet nicht für Vermögensschäden, die durch marktabhängige Wertentwicklungen von Kapitalanlagen entstehen, sofern sie ihre Beratungspflicht ordnungsgemäß erfüllt hat.

(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu. Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, die besonderen gesetzlichen Regelungen unterliegen.

(2) Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

(3) Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Domain GmbH, Karl-Liebknecht-Straße 42, 04107 Leipzig, E-Mail: [email protected]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

§ 8 Kündigung

(1) Der Beratungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit, sofern keine andere Laufzeit vereinbart wurde.

(2) Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, über alle ihr im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen des Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht besteht auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.

(2) Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten des Auftraggebers erfolgt unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Leipzig Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. An Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

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Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar und können eine individuelle Fachberatung nicht ersetzen. Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden und können zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Vergangene Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf zukünftige Ergebnisse zu. Bitte prüfen Sie Ihre persönliche Situation gemeinsam mit einem qualifizierten Berater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen.
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